DAY 2

 VOICES 

SA. 25 April. 2026

  • 21:00 Doors Open
  • 22:00 Rosalíe (concert)
  • 23:00 Janis  (concert)
  • 00:00 Saeleen Bouvar (DJ set)
  • 01:30 JAARA (DJ set)
  • 03:00 Mine Pleasure Bouvar (DJ set)

Der zweite Abend von TRANSTRONICA 2026, „voices“, verschiebt den Fokus vom Rhythmus zur Stimme, als Trägerin von Erinnerung, Intimität und politischer Artikulation. Die Stimme ist hier nicht nur Klang, sondern Präsenz: ein Medium, durch das sich trans Erfahrungen einschreiben, widersprechen und neu formieren.

„voices“ versammelt künstlerische Positionen, die mit Gesang, Sprache und Sound als erweiterten Formen des Sprechens arbeiten. Dabei geht es nicht um die klassische Idee von „Stimme“ als etwas Reines oder Authentisches, sondern um ihre Brüchigkeit, ihre Vielschichtigkeit und ihre Kraft zur Transformation. Stimmen flüstern, brechen, überlagern sich, werden verzerrt oder verstärkt – sie entziehen sich eindeutigen Zuschreibungen und eröffnen neue Räume des Hörens.

Der Abend bewegt sich entlang einer emotionalen Dramaturgie: von introspektiven, fast fragilen Momenten hin zu kollektiven Zuständen von Intensität und Verbundenheit. Dabei entstehen Klanglandschaften, in denen sich persönliche Geschichten mit größeren politischen Realitäten verschränken. Themen wie Einsamkeit, Begehren, Verlust und Widerstand werden nicht nur erzählt, sondern hörbar gemacht

„voices“ versteht die Stimme auch als Archiv - als etwas, das Erfahrungen speichert und weiterträgt. In einer Welt, in der trans Stimmen oft marginalisiert oder zum Schweigen gebracht werden, setzt dieser Abend ein klares Zeichen: Hier wird gesprochen, gesungen und gehört – auf eigenen Bedingungen.

Zwischen Konzert und Club entsteht ein Raum, in dem Zuhören zu einer aktiven Praxis wird. Das Publikum wird eingeladen, sich auf unterschiedliche Formen von Stimme einzulassen - nicht nur als ästhetisches Erlebnis, sondern als Begegnung

„voices“ ist damit ein Abend der Nähe: intensiv, verletzlich und zugleich kraftvoll. Ein Raum, in dem Stimmen nicht nur erklingen, sondern bestehen.

Konzert 1

Rosalíe

Rosalíe (signedasrosalie), eine schwarze puerto-ricanische Künstlerin aus Brooklyn, bewegt sich mühelos zwischen Pop, Independent und R&B. Songs wie My Lonely Art und Like a Mona Lisa zeigen ihre Fähigkeit, Intimität und melodische Präzision zu verbinden.

Mit neueren Arbeiten wie Box of Steel und A Silent Prayer öffnet sie ihre Musik hin zu elektronischen Klanglandschaften - getragen von einer außergewöhnlich warmen, emotional durchdringenden Stimme.

© Rosalíe

Ballad of a 20 somethin

©Rosalíe

©Rosalíe

Konzert 2

Janis

Janis Sahraoui, französische Pop-Ikone mit algerisch-marokkanischen Wurzeln, wurde bereits als Sliimy international bekannt und tourte mit Künstlerinnen wie Britney Spears und Katy Perry. Früh als androgynes Pop-Phänomen gefeiert, hat sie ihre Karriere über Jahre hinweg konsequent transformiert - musikalisch wie persönlich.

Heute verbindet sie diese Geschichte mit einer neuen künstlerischen Klarheit, die Intimität und Stärke zugleich trägt.

Mit Cry With Us präsentiert sie eine aktuelle Arbeit, die Pop-Sensibilität mit clubbiger Emotionalität verschränkt. Ihre Stimme wirkt dabei wie ein Archiv der Verwandlung - präzise, verletzlich und zugleich von einer eindringlichen, verbindenden Kraft.

©Janis Sahraoui

JANIS - Cry With Us

©Janis Sahraoui

©Janis Sahraoui

DJ-Set 1

Saeleen Bouvar

Saeleen Bouvar verbindet in ihren Sets historische Referenzen mit futuristischen Klangvisionen. Zwischen House, experimenteller Elektronik und narrativen Übergängen entsteht ein Raum, der trans Weiblichkeit nicht nur hörbar macht, sondern zelebriert.

©Saeleen Bouvar 

DJ-Set 2

JAARA

Die Berliner trans DJ JAARA bewegt sich zwischen deepen, atmosphärischen Sounds und treibenden Clubstrukturen. Ihre Sets entwickeln eine dichte, emotionale Sogkraft und öffnen Räume für kollektive Erfahrung und Introspektion zugleich.

©JAARA

DJ-Set 3

Mine Pleasure Bouvar

Mine Pleasure Bouvar arbeitet an der Schnittstelle von Theorie, Klang und Archiv. Ihre DJ-Sets entfalten eine reflektierte, vielschichtige Dramaturgie, die musikalische Geschichte mit gegenwärtigen trans Perspektiven verbindet.

©Mine Pleasure Bouvar 

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